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Das Projekt CHPM2030 – Combined Heat, Power and Metal extraction from ultra-deep ore bodies ist ein Horizon2020 finanziertes Projekt welches darauf abzielt, eine neuartige Technologie zu entwickeln, die die europäischen Bedürfnisse nach Energie und strategischen Metallen in einem einzigen vernetzten Prozess erfüllt.

 Der BDG ist Kooperationspartner in diesem Projekt. In der zweiten Konsortiumsversammlung und dem Treffen der Beiratsmitglieder vom 12. bis 14. Oktober 2016 konnte das Projekt entscheidend weiterentwickelt werden.Die Projektpartner evaluierten die bisher durchgeführten Arbeitsschritte und entwickelten eine detaillierte Planung für das kommende Jahr. Die Beiratsmitglieder haben darüber hinaus wertvolle Anregungen für die weitere Entwicklung des Projekts geliefert.

CHPM2030 – Combined Heat, Power and Metal extraction from ultra-deep ore bodies, ein 42 Monate umfassendes Projekt, unterstützt durch das Horizon2020 Programm der Europäischen Kommission - hat am 1. Januar 2016 begonnen. Zur strategischen Ausrichtung von CHPM2030 gehört die Entwicklung neuer technologischer Lösungen, welche dazu dienen sollen, die europäischen Bedürfnisse nach Energie und wichtigen Metallen in einem einheitlichen Prozess abzudecken.

An der Schnittstelle der geothermalen Ressourcenentwicklung, dem Abbau von Erzen sowie der Elektrometallurgie gelegen, zielt das Projekt darauf ab, tiefe Erzvorkommen in ein sogenanntes „orebody-Enhanced geothermal System (EGS)“ zu überführen. Diese Systeme dienen als Basis für die Entwicklung eines neuen Anlagentyps für die „Combined Heat, Power and Metal Extraction“ (CHPM). Im Rahmen des vorliegenden Projekts werden vor allem die höheren Ebenen der Technology Readiness Levels (TRL) angesteuert. Darüber hinaus wird ein Entwicklungsplan zur Verfügung gestellt, um die Pilotimplementierung eines solchen Systems vor 2030 zu unterstützen. Die volle, kommerzielle Umsetzung ist vor 2050 geplant.

Unter der Leitung der Universität von Miskolc (Ungarn) setzen sich die CHPM2030 Projektpartner aus staatlichen Institutionen (NERC, LNEG, IGR, SGU), Forschungseinrichtungen (ISOR, VITO), Akademien (UNIM, USZ, KLeuv), SMEs (MinPol, LPRC) sowie europäischen Geowissenschaftlern (EFG) zusammen.

Die zweite Konsortiumsversammlung und das erste Meeting der CHPM2030 Beiratsmitglieder fanden vom 12. bis 14. Oktober 2016 in Älvkarleby, Schweden, statt. Am ersten Tag der Versammlung diskutierten die Mitglieder des Beirats die bereits absolvierten Schritte des Arbeitspakets 1 – Definition der methodischen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus entwickelten sie eine detaillierte Planung des Arbeitspakets 2 – Laborstudien und Erforschung von Erzkörpern. Die 2017 fälligen Aktivitäten standen ebenfalls im Mittelpunkt.

Am zweiten Tag der Versammlung trafen die Beiratsmitglieder des CHPM2030-Projekts die Vertreter des Konsortiums. Am Morgen des Sitzungstages präsentierten der Koordinator sowie die Leiter der jeweiligen Arbeitspakete die Projektziele und lieferten hierzu eine Beurteilung. Nachmittags folgte eine Diskussion, die die Kritikpunkte des Projekts zum Inhalt hatte. In Abhängigkeit von ihrer jeweiligen Fachrichtung (Geothermie, Lagerstättengeologie, Geochemie, hydrothermale Prozesse, Geophysik, Ökonomie und Umweltaspekte erneuerbarer Energien) lieferten die Experten wertvolle Hilfestellung für die weitere Entwicklung des CHPM2030 Projekts.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie unter http://www.chpm2030.eu/

 Quelle: PM EFG

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