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INTRAW project HR e1426252965304Im Rahmen der ersten EU Raw Materials Week organisierte das INTRAW Projektkonsortium am 30.11.2016 einen Workshop in Brüssel, in dem drei Möglichkeiten diskutiert wurden, die die Welt der Rohstoffe im Jahr 2050 beschreiben könnten.

Das EU-unterstützte INTRAW-Projekt startete im Frühjahr 2015 mit dem Ziel, optimale Vorgehensweisen im Hinblick auf Rohstoffe zu entwickeln sowie die Zusammenarbeit zwischen der EU und fünf technologisch entwickelten nicht-EU Ländern zu stärken (Australien, Kanada, Japan, Südafrika und die Vereinigten Staaten).

In einem kooperativen Ansatz hat das INTRAW-Projekt kürzlich drei Szenarien entwickelt, welche die Welt der Rohstoffe im Jahr 2050 beschreiben. Nachdem die Szenarien Mitte 2016 durch die europäischen Teilnehmer im Rahmen mehrerer Workshops ausgearbeitet wurden, erfolgte die Diskussion der aktuellen Versionen in Brüssel mit mehr als 30 Teilnehmern während der EU Raw Materials Week, die vom 28. November bis 2. Dezember 2016 stattfand. Teilnehmer verschiedener Nationalitäten und Ausrichtungen – einschließlich Forschern, politischen Entscheidungsträgern und Persönlichkeiten aus der Rohstoffbranche – hatten die Chance, mehr über die Szenarien zu erfahren, ihre Sichtweisen einzubringen und die Plausibilität alternativer Zukunftsszenarien zu diskutieren.

Unter den momentan herrschenden Unsicherheiten, mit denen sich die Weltpolitik konfrontiert sieht, stellen Szenarien ein gutes Werkzeug dar, um sich auf die Zukunft vorzubereiten – und sich gegen Entwicklungen abzusichern, welche nicht erstrebenswert aber dennoch möglich sind. Die Ergebnisse des Workshops werden dabei helfen, die Entwicklungslinie der Szenarien zu verfeinern. Die Finalszenarien „Unlimited Trade“, „Sustainability Alliance“ und „National Walls“ werden im Frühjahr 2017 durch die INTRAW-Website zur Verfügung gestellt.

Der Workshop stellte darüber hinaus eine hervorragende Möglichkeit dar, auf den Start des International Observatory for Raw Materials hinzuweisen, welcher für 2017/2018 geplant ist. Dies wird nach Beendigung des Projekts eine dauerhafte, internationale Körperschaft darstellen welche zum Ziel hat, starke Langzeitkooperationen mit den wichtigsten Akteuren im Bereich Rohstofftechnologie und wissenschaftliche Entwicklungen aufzubauen und zu pflegen.

INTRAW wird durch das Horizon2020 Projekt der Europäischen Kommission für Forschung und Innovation (Research & Innovation, R&I) über einen Zeitraum von 36 Monaten finanziert (Februar 2015 – Januar 2018). Unter der Koordination der European Federation of Geologists (EFG) bringt INTRAW ein internationales Konsortium von 15 Partnern zusammen, welche weitreichende Erfahrungen im Bereich Forschung, Innovation, Bildung, Industrie, Handel und internationale Beziehungen innerhalb der gesamten Rohstoff Wertschöpfungskette aufweisen. Der BDG gehört zu den Kooperationspartnern.

Weitere Informationen finden Sie unter http://intraw.eu/

Quelle: PM EFG

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