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Nach dem Studienforum in Erlangen zeigt sich Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) erfreut: die Reform bietet mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei den Universitäten, gleichzeitig steigt die Akzeptanz der Bachelorabsolventen bei den Arbeitgebern.

 

Man findet ihn in den Riffen der Ozeane, aber auch in der Schwäbischen Alb oder in den Kalkalpen: Kalkstein gehört zu den vielseitigsten Gesteinen - und zu den wertvollsten. Denn auch als Rohstoff oder als Baumaterial ist dieser Alleskönner unentbehrlich. Zugspitze

Um auf die große Bedeutung des Kalksteins für Mensch und Natur aufmerksam zu machen, hat ihn der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) jetzt zum „Gestein des Jahres 2010" gekürt.

© Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG, Hinweis: Die Verwendung des Fotos ist ausschließlich in Verbindung mit dem Bildnachweis und in Zusammenhang mit der Pressemeldung gestattet.

Das Klima beeinflusst die Entwicklung von Böden, die Bodeneigenschaften und die Bodenfunktionen. Die seit dem 17. Dezember 2008 vorliegende Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) bestätigt diese Aussagen. Um die Funktion des Bodens als Kohlenstoff- und Wasserspeicher weltweit zu erhalten und die Widerstandsfähigkeit von Böden gegenüber Klimaeinflüssen zu ver­bessern, sind konkrete Regelungen zum Bodenschutz von entscheiden­der Bedeutung für den Klimaschutz, die Anpassung an den Klimawandel und die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft.

Spektakuläre Havarien wie die des artesischen Wasser-Ausbruches vor dem Hessischen Finanzministerium zeigen, dass tiefe Bohrungen immer mit einem Restrisiko behaftet sind. Das hessische Landesamt für Umwelt und Geologie, das diese Bohrung fachlich beurteilt hatte, hat in seiner Stellungnahme zwar auf die ungünstige hydrogeologische Situation verwiesen, zeigte sich aber im Nachhinein selbst überrascht: die geologische Problematik sei „in dieser Tragweite nicht absehbar gewesen."

Die Notwendigkeit geowissenschaftlichen Sachverstands zeigte sich in diesem Jahr so deutlich wie nie zuvor: nicht nur bei der globalen Klimaerwärmung, Frühwarnsystemen für Naturkatastrophen und dem internationalen Rohstoffmarkt sind Geowissenschaftler gefragt. Es erhebt sich auch die Frage, ob Katastrophenereignisse wie in Köln (Einsturz des Stadtarchives), Staufen (Hebung der gesamten Altstadt) oder Kamen (Einsturz eines Wohnhauses durch Erdwärmebohrung) durch eine profitunabhängige Beratung und fachliche Begleitung durch geowissenschaftliche Fachbehörden hätten verhindert werden können.

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