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Am 19. und 20. November 2016 tagte in Brüssel die Ratsversammlung der EFG European Federation of Geologists, dem europäischen Dachverband nationaler geologisch ausgerichteter Berufsverbände. Für den BDG, Mitglied seit 1984, nahm in Vertretung des EFG-Delegierten Prof. Dr. Hans-Jürgen Gursky, der BDG-Geschäftsführer Dr. Hans-Jürgen Weyer an der anderthalbtägigen Sitzung in den Räumlichkeiten des belgischen Geologischen Dienstes teil.

 

Die Herbstsitzung steht traditionell im Zeichen der Berichterstattung des EFG-Vorstandes, aber auch der Mitgliedsorganisationen. Durch ihre Beteiligung an mehreren EU-Projekten (insgesamt sieben; im kommenden Jahr sollen drei weitere hinzukommen) hat die EFG einen ausgeweiteten und ausgeglichenen Haushalt erreichen können. Alleine durch die Mitgliedsbeiträge – pro Jahr ca. 65.000 Euro – könnte die EFG ihren vielfältigen Aufgaben nicht gerecht werden. Aufgrund der gestiegenen Mitgliedszahlen wird auf den BDG ein leicht erhöhter Mitgliedsbeitrag zukommen. Damit rückt der BDG mit seinen ca. 2.100 Mitgliedern an die dritte Stelle der Beitragszahler auf, hinter Italien und Großbritannien und erstmals vor Spanien. Das Ansehen des BDG in der europäischen Organisation ist groß, weniger wegen seines finanziellen Beitrages, sondern wegen seiner ruhigen Mitwirkung über Jahre hinweg. Mittlerweile hat sich auch Dr. Michael Neumann als EFG-Vizepräsident bestens eingearbeitet und bereits nach kurzer Zeit Respekt und Anerkennung erworben.

Die Mitgliedsorganisationen berichteten über ihre Aktivitäten im zu Ende gehenden Jahr 2016. Etliche der Mitglieder kommen aus Ländern mit relativ wenigen Geowissenschaftlern. Hinzu kommt, dass oftmals – im Gegensatz zu Deutschland – in den Mitgliedsverbänden „nur“ Geologen, aber keine Geophysiker und keine Mineralogen vertreten sind. Auch ist die Grenze zwischen wissenschaftlicher Gesellschaft und berufsständischer Organisation häufig nicht so klar wie bei uns in Deutschland. Dennoch zeigen alle Organisationen eine beachtliche Vielfalt an Aktivitäten auf, im Wesentlichen in der Öffentlichkeitsarbeit. Unter Einbezug der Aktivitäten der EFG kann man durchaus behaupten, dass die Geowissenschaften in der öffentlichen Wahrnehmung in den einzelnen europäischen Ländern gut vertreten sind.

Die EFG nahm mit der Bulgarischen Geologischen Gesellschaft als 24. nationalen Verband auf. Der stellvertretende Direktor Prof. Lubomir Metodiev stellte seinen Verband kurz vor. In dieser Gesellschaft sind ca. 350 bulgarische Geologen organisiert, die meisten davon entweder von den beiden Universitäten des Landes mit geologischer Ausbildung oder aus bulgarischen Unternehmen, wovon viele im Rohstoffbereich unterwegs sind.

Sehr erfreut nahmen die Delegierten zur Kenntnis, dass der amtierende Präsident, der Portugiese Vitor Correia, sich zu einer weiteren Amtsperiode entschlossen hat. Die Statuten sehen aber vor, dass eine weitere (dritte) Wiederwahl nicht mehr möglich ist, so dass seine Präsidentschaft 2019 enden wird. Als External Relations Officer wurde Prof. Marko Komac einstimmig in den Vorstand gewählt. Er ist u. a. als langjähriges Mitglied der IUGS, ehemaliger Vorsitzender der slovenischen Geologischen Dienstes und des Eurogeosurveys bestens geeignet und vernetzt für diese Position.

Der BDG nutzte die Gelegenheit und stellte seine Imagekampagne ausführlich vor.

Die nächste Vollversammlung findet im Mai 2017 in Griechenland statt.

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