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Der BDG unterstützt neben Berufseinsteigenden und -umsteigenden insbesondere Studierende indem er ihnen berufserfahrene GeowissenschaftlerInnen als Kontaktperson vermittelt, die ihnen durch Beratung, Tipps und feedback die berufliche Orientierung erleichtert.

BDG Mentoring Programm

Nähere Informationen

Aktuelle Termine

Erfahrungsberichte

Projektlenkungsgruppe Mentoring

FAQ

Bewerbungsunterlagen

Ansprechpartnerin: Tamara Fahry-Seelig,
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030 / 889140-8982 oder 033 / 209 21246

 

Internationales Mentoring Programm der EFG

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Aktuelle Termine und Bewerbungsunterlagen

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Ansprechpartnerin: Tamara Fahry-Seelig,
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030 / 2093 98985 oder 033 / 209 21246

 

Informationen über den Arbeitsmarkt

Buch "Geowissenschaftler im Beruf"

GeoBerufsbilder  Infos für BDG Mitglieder

 

 

 

 


Nähere Informationen zum Mentoring

Mentoring bedeutet: Eine erfahrene, kompetente, meist ältere Person (Mentor oder Mentorin) begleitet gezielt eine jüngere Person (Mentee) über eine Zeit lang in ihrer beruflichen Entwicklung und unterstützt sie dabei, ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln und ihre beruflichen Kompetenzen auszubauen. Im Mentoring Programm des BDG sind das GeowissenschaftlerInnen, die z.B. in Geo-Consulting Büros, in der Industrie, der Forschung oder in geologischen Diensten tätig sind. Im Mentoring führen MentorIn und Mentee über 12 Monate hinweg regelmäßige Gespräche in einer Atmosphäre des Vertrauens.

Dabei geht es vor allem um:

  • Beratung und Unterstützung in konkreten Situationen, bei aktuellen Fragen und Schwierigkeiten des Mentee (ohne selbst zu entscheiden!);

  • konstruktives Feedback zu Verhaltensweisen des Mentee;

  • Karriereplanung und Besprechung möglicher Hindernisse;

  • Öffnen von sonst verschlossenen Türen, die es der oder dem Mentee ermöglichen, Ziele zu verfolgen;

  • Gemeinsame Erarbeitung von beruflichen Strategien;

  • Einführung in Netzwerke und Vermitteln von Kontakten;

  • Wiedergabe der eigenen Erfahrungen des Mentors/der Mentorin;

  • Teilnahme am beruflichen Alltag des Mentors/der Mentorin, z.B. durch Begleitung auf Termine;

  • Einführung in informelles Wissen über eine Organisation oder Abläufe im Berufsleben, die nicht in Lehrbüchern nachzulesen sind.

Über eine Kooperation mit dem Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit wurde das Programm um den inhaltlichen Schwerpunkt Endlagersuche erweitert.

Die Mitgliedschaft im BDG ist Voraussetzung für die Aufnahme in dieses Programm, sie kann allerdings auch parallel zur Bewerbung als Mentee erfolgen. Über einen Kooperationsvertrag können auch die Mitglieder folgender Verbände am Mentoring Programm teilnehmen:

  • Deutscher Verband der angewandten Geographie (DVaG)

  • Ingenieurtechnischer Verband Altlasten (ITVA)

  • Verband für Geoökologie Deutschland (VGöD)

Über eine Kooperation mit dem Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) hat der BDG als zusätzlichen thematischen Schwerpunkt die „Endlagersuche“ eingeführt.

Für die Teilnahme an dem Programm müssen wir von den Mentees eine Gebühr erheben, die jedoch erst nach Vermittlung an einen Mentor oder eine Mentorin anfällt. Sie beträgt 150 Euro für BDG Mitglieder und 240 Euro für die Mitglieder der kooperierenden Gesellschaften, die ihren Mitgliedern dann wiederum 90 Euro zurückerstatten.

Das Mentoring Projekt wird von einer Projektlenkungsgruppe begleitet, die sich aus  BDG Mitgliedern sowie Vertretern der kooperierenden Verbände zusammensetzt.

Bei Fragen wenden Sie sich direkt an Tamara Fahry-Seelig unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 030 / 889140-8982.

 


Aktuelle Termine

Jedes Jahr starten zwei Staffeln - jeweils im  März und Oktober.

Der Bewerbungsschluss für die Staffel, die im Herbst 2019 startet, ist der 30. Juni 2019.

Der Mentoring Workshop für die Frühjahrsstaffel fand am 29. März im Museum für Naturkunde Berlin statt.

 


Erfahrungsberichte

Resumee nach fünfzehn Jahren Mentoringprogramm

Das Mentoring Programm des BDG läuft seit Ende 2003 und erfreut sich zunehmender Beliebtheit – seit Start des Programms haben sich über 300 junge GeowissenschaftlerInnen um eine Teilnahme beworben. Obwohl auch einige Studenten Mentoring nutzen um schon ihr Studium optimal auf den Arbeitsmarkt auszurichten, befindet sich der größte Teil der Mentees in der Berufseinstiegsphase oder dem Wiedereinstieg nach einer Familienpause.

Dementsprechend auch die Motivation der Mentees: die Mehrzahl wünscht sich Unterstützung bei der Entwicklung einer Karrierestrategie und beim Berufseinstieg, dicht gefolgt von Hinweisen für den Aufbau eines eigenen Netzwerkes.

Den Mentees steht ein Mentorenpool „vom Feinsten“ gegenüber: Entscheidungsträger aus Wissenschaft, Behörden und Geo-Unternehmen, die sich als Mentor zur Verfügung zu stellen, um "unsere" jungen GeowissenschaftlerInnen zu unterstützen.

Die Qualität des Programms wird im wesentlichen gesichert durch den Einführungsworkshop Mentoring für unsere Mentees, bei dem nicht nur über mögliche Chancen den Mentorings, und Ziele gesprochen wird sondern die Mentees auch die Möglichkeit haben, untereinander ein erstes Netzwerk zu erproben.

Im Rahmen der Qualitätskontrolle des Programms fragten wir auch nach der persönlichen und fachlichen Passung von Mentee und Mentor sowie der Zusammenarbeit zur persönlichen und beruflichen Entwicklung der Mentees:

78 % der Mentees waren zufrieden bis sehr zufrieden mit der Kooperation.
Die MentorInnen waren allerdings nur zu 64 % zufrieden bis sehr zufrieden.

Immer wenn eine Mentoring Kooperation als besonders positiv beschrieben wurde, tauchten die Begriffe „hohes Engagement des Gegenübers (Mentee oder Mentor)“ und „vertrauensvoller Umgang“ auf. Umgekehrt wurden in schlechter laufenden Beziehungen neben Zeitmangel auch der Mangel an Engagement und nicht passende Chemie genannt um die Beziehung zu charakterisieren.

Auch die MentorInnen haben aus der Zusammenarbeit mit ihrem Mentee eine positive Bilanz gezogen: sie haben ihre Beratungskompetenz gestärkt, den eigenen Werdegang reflektiert und durch neue Anregungen profitiert.

Insgesamt fällt auf, dass die MentorInnen nicht nur höhere Ansprüche an die Mentees haben als umgekehrt sondern auch an die Organisation des Mentoring Programms: so waren alle Teilnehmer des Programms zwar zufrieden bis sehr zufrieden mit der Betreuung durch den BDG, hatten aber eine ganze Reihe an Vorschlägen zur weiteren Optimierung des Programms. Gemeinsamer Nenner war der Wunsch nach einem Netzwerktreffen aller am Mentoring Programm Beteiligten.

 

Projektlenkungsgruppe Mentoring

Die Mitglieder unserer Projektlenkungsgruppe engagieren sich mit Ausnahme der BDG Angestellten ehrenamtlich und verfügen über umfangreiche Erfahrungen.Sie kommen aus den unterschiedlichen Bereichen der Geowissenschaften sowie den kooperierenden Gesellschaften. Einer ihrer Aufgaben ist das Führen des Qualifizierungsgespräches.

Manfred Brix
Tamara Fahry-Seelig
Susanne Gardberg
Sabine Gier
Marion Gunreben
Astrid Klose
Sonja Knapp
Justus Krawinkel
Jörn Kruhl
Bernd Leiss
Ulrike Mattig
Peter Müller
Kai Partale


FAQ

1. Wer ist mein Ansprechpartner?

Ansprechpartnerin für das Mentoring Programm ist Tamara Fahry-Seelig vom BDG aus Berlin, erreichbar unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Für die Bewerber der kooperierenden Gesellschaften steht auch ein Vertreter dieser Gesellschaften für Fragen zur Verfügung. Das Programm wird von einer Projektlenkungsgruppe gesteuert, deren Mitglieder kommen aus den unterschiedlichen Bereichen der Geowissenschaften und sind über Deutschland verteilt.

 2. Wann ist der passende Zeitpunkt in Bezug auf Ausbildung und berufliche Entwicklung, sich als Mentee für die Teilnahme zu bewerben?

Die 12monatige Mentoring-Kooperation startet idealerweise 3 Monate vor der für Sie wichtigen Phase (z.B. Einstieg in den Arbeitsmarkt, Entscheidung „Promotion ja oder nein“, Karriereplanung). Bitte beachten Sie, dass wir für die Prüfung der Bewerbung und das Matching (Prüfung der Unterlagen, persönliches Kennenlernen in einem Qualifizierungsgespräch, aktive Suche nach einem passenden Mentor) eine Vorlaufzeit von rd. 4 Monaten benötigen. Die Staffeln starten jeweils im März und Oktober.

 

3. Wie bewerbe ich mich und was passiert nach der Bewerbung?

Sie bewerben sich anhand des hier verfügbaren Formulars, im Anschluss werden Sie von einem Mitglied unserer Projektlenkungsgruppe zu einem Qualifizierungsgespräch eingeladen, bei dem wir Sie besser kennenlernen wollen und prüfen, ob Sie in das Programm passen. Die Ergebnisse des Gesprächs bilden die Basis für das anschließende Matching – das Zusammenstellen eines Tandems aus Mentee und MentorIn. Die Daten Ihres Mentors / Ihrer Mentorin erhalten Sie dann in dem Mentoring- Einführungsworkshop.

 

4. Wie hoch ist der Zeitaufwand?

Wir gehen davon aus, dass es sinnvoll ist, wenn sich MentorIn und Mentee alle 6-8 Wochen einmal treffen. Diese Treffen werden von dem Mentee vor- und nachbereitet und finden i.d.R. bei dem Mentor/der Mentorin statt. Die Dauer jedes einzelnen Treffens ist individuell.

 

5. Wie wird entschieden, welcher Mentor bzw welche Mentorin welchem Mentee zugeordnet wird?
Diese Entscheidung obliegt der Projektlenkungsgruppe, die sich nach den in dem Qualifizierungsgespräch gewonnenen Erkenntnissen richtet.

 

6. Kann ich von dem Programm zurücktreten?

Ja, bis zwei Wochen vor dem Einführungs-Workshop haben Sie die Möglichkeit, kostenfrei aus dem Programm zurückzutreten, danach fällt eine Stornierungsgebühr in Höhe der Teilnahmegebühr an.

 

7. Was sind die Inhalte des Einführungs-Workshops?

Bei diesem Workshop geht es zunächst um Möglichkeiten und Chancen des Mentorings. Zudem werden konkrete Hinweise zur Ausgestaltung der eigenen Kooperation gegeben. Ein Überblick über die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt und Hinweise zu Bewerbungen runden den Workshop ab.

 

8. Was passiert, wenn die Chemie zwischen MentorIn und Mentee nicht stimmt?

Stimmt die Chemie zwischen MentorIn und Mentee nicht, gibt es grundsätzlich die Möglichkeit einer Neuvermittlung. Dazu ist allerdings eine Rückmeldung innerhalb der ersten drei Monate nach Beginn der Kooperation an Tamara Fahry-Seelig erforderlich.

 

 

 

 

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