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In den Jahren 2015 und 2017 gab es zwei Erdbeben in dieser Region, die von der Bevölkerung bis in 50 Kilometer Entfernung zum Epizentrum gespürt wurden, aber zu keinen Schäden geführt hatten. Die zwei Erdbeben waren die bisher stärksten instrumentell aufgezeichneten Beben soweit nördlich der Erdbebenzone zwischen dem Vogtland und Gera.

Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Potsdam, Leipzig, Halle und Hannover hat in einer aktuellen Studie die Ursache dieser ungewöhnlich tiefen Erdbeben in den Jahren 2015 und 2017 in der Metropolregion Leipzig-Halle untersucht: deutlich wurde hier, dass großräumige, geologische Verwerfungssysteme zwischen Halle und Leipzig, welche die gesamte Erdkruste durchziehen und bisher als nicht aktiv eingestuft wurden, durch Erdbeben reaktiviert werden könnten. Sollte sich diese These erhärten, dann wären auch Erdbeben, die zu Schäden in der Metropolregion führen könnten, möglich.

Die Ergebnisse sind alarmierend: Erdbeben wie das von Roermond im niederländisch-deutschen Grenzgebiet im Jahr 1992 (Magnitude 5,3) würden in der Leipziger Bucht zu ähnlich starken Bodenbewegungen und Schäden führen. Sigward Funke: „Auf solche Ereignisse sind wir nicht gut vorbereitet, und neben der Weiterführung der bisherigen Erdbebenbeobachtung wäre mehr geophysikalische Forschung wichtig, um mögliche Konsequenzen für die Region zu minimieren.“

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Universität Leipzig und des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ vom 17.05.2018

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