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Das EU-finanzierte INFACT-Projekt zielt darauf ab, die Entwicklung und Erprobung innovativer, nicht-invasiver Explorationstechnologien für Metall- und Mineralressourcen mit einer Bewertung ihrer sozialen Akzeptanz zu kombinieren.

Zu diesem Zweck werden drei europäische Referenzstandorte in Deutschland, Finnland und Spanien eingerichtet. Im Juni und Anfang Juli fanden an allen Standorten Stakeholder-Konsultationen statt, um den Weg für erste Technologieversuche zu ebnen, die im August beginnen sollen.

In ihrem kürzlich veröffentlichten Aktionsplan für Batterien, in dem EU-Quellen für die zur Herstellung von Batterien benötigten Mineralien genannt werden, hat die Europäische Kommission die wichtige Rolle von Mineralrohstoffen hervorgehoben - für die Umwandlung Europas in eine CO2-arme und kreislaufgeprägte Wirtschaft hervorgehoben und gleichzeitig die europäische Produktion und Wertschöpfungsketten gestärkt. Das 36-monatige Projekt INFACT, das im Rahmen des EU-Programms Horizon 2020 for Research & Innovation gefördert wird, ist auf diese Strategie ausgerichtet. Unter Federführung des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf haben sich Universitäten, Forschungseinrichtungen, regionale Agenturen, internationale Non-Profit-Organisationen und Dienstleistungsunternehmen zusammengeschlossen, um innovative, nicht-invasive und sozial verträgliche Mineralexplorationstechnologien zu entwickeln und zu testen. Einige dieser Methoden werden im Sommer 2018 und 2019 an den drei Referenzstandorten des Projekts in Deutschland (Geyer), Finnland (Sakatti) und Spanien (Cobre Las Cruces, Sevilla und Minas de Río Tinto, Huelva) getestet.

Im Anschluss an eine sozialwissenschaftliche Analyse, die zum Verständnis der historischen und wirtschaftlichen Faktoren beigetragen hat, die die soziale Akzeptanz von Bergbauaktivitäten in der Umgebung von Geyer, Sakatti und Sevilla bestimmen, bereitet sich das Projektteam nun auf die ersten Technologieversuche vor. Diese werden im Sommer 2018 an jedem der Referenzstandorte stattfinden. Stakeholder-Konsultationen waren im Juni und Anfang Juli geplant, um die Bürger auf lokaler und regionaler Ebene über die geplanten Aktivitäten zu informieren. Im August und Anfang September werden Hubschrauberflüge an jedem der Standorte durchgeführt, um ein gutes geologisches Wissen über die Gebiete zu erhalten. Ziel ist es, nicht-invasive Methoden als nützliches Werkzeug zu etablieren, um den Bergbau nachhaltiger und damit sozial akzeptabler zu machen.

Die Flugkampagne in Finnland wurde im August durchgeführt mit dem Ziel, geologische Merkmale in Verbindung mit Mineralansammlungen in verschiedenen Tiefenbereichen zu erfassen. Das Sakatti-Referenzgebiet ist Teil eines Natura-2000-Gebiets, das zum Schutz der natürlichen Vielfalt angelegt wurde. Die Kampagne wurde im August geplant, um eine Beeinträchtigung der Nistzeit verschiedener Vogelarten und des Rentierhirtenbetriebs im Juli und September zu verhindern. Die arktischen Bedingungen und insbesondere das Vorhandensein einer dünnen Glazialschicht für frühe Zeitdaten sind ebenfalls eine Herausforderung für die geophysikalische Akquisitionskampagne. Eine große öffentliche Veranstaltung war für den 5. August 2018 am Flughafen Sodankylä geplant, wo die Bürger einen Blick auf den Hubschrauber und die Explorationstechnologien werfen und das INFACT-Team für Fragen zur Verfügung steht.

Nach diesen ersten Versuchen in Finnland waren weitere Datenerwerbskampagnen in Deutschland vom 12. bis 22. August und in Spanien vom 21. August bis 9. September geplant. Während dieser Versuche sind weitere Bürgerbeteiligungen geplant, um sicherzustellen, dass die Bewohner auf transparente Weise über die Forschungsbemühungen informiert werden, um so die Kluft zwischen Europas Bedarf an heimischen Bodenschätzen und der oft geäußerten mangelnden Kommunikation gegenüber der Öffentlichkeit zu überbrücken.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Website: www.infactproject.eu

Quelle: PM INFACT

 

 

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