Anmeldung

Wer ist online

Aktuell sind 34 Gäste und keine Mitglieder online

Die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří wurde zum „UNESCO-Welterbe“ erklärt. Die durch den Bergbau hervorgerufenen Entwicklungen waren dort unabhängig von der politischen Grenze über Jahrhunderte eng miteinander verbunden.

Foto: Hochmittelalterliche Silberbergwerke Dippoldiswalde, © Landesamt für Archäologie Sachsen

Die ausgewählten Denkmale, Natur- und Kulturlandschaften repräsentieren in ihrer Gesamtheit die wichtigsten Bergbaugebiete und Epochen des sächsisch-böhmischen Erzbergbaus. Sie ermöglichen einen umfassenden Einblick in den Abbau und die Verarbeitung der bedeutendsten Rohstoffe und belegen die Bergbautechnologien der verschiedenen Bergbauperioden vom 12. Jahrhundert bis zur Schließung der Bergwerke um 1990 und der Fortsetzung in der heutigen Zeit. Jeder Bestandteil setzt sich aus verschiedenen Einzelobjekten bzw. Landschaften zusammen.

Bei der Bewerbung um den Titel handelt es sich um ein grenzübergreifendes Projekt zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik. Neben über- und untertägigen Sachzeugen des Montanwesens, sind auch historische Stadt- und Bergbaulandschaften, wie z. B. Haldenzüge Teil des Welterbes. Um zu einer umfassenden Vermittlung des montanhistorischen Erbes der Region beizutragen, wurden zusätzliche Standorte als „assoziierte Objekte“ zum Welterbe definiert.

Rohstoffe im Erzgebirge

Nach Silber war Zinn das zweitwichtigste Metall, das im Erzgebirge abgebaut und verarbeitet wurde und das sächsisch-böhmische Erzgebirges zum größten Zinnproduzenten weltweit machte.

Führend war das Erzgebirge im 17. und 18. Jahrhundert auch beim Abbau und der Verarbeitung von Kobalterzen zu Farbpigmenten. Sie wurden zur Färbung von Glas und als Glasur für Keramik oder Porzellan genutzt und erlangten im Zuge der Entdeckung des europäischen Hartporzellans u.a. auch für das Meißner Porzellan eine große Bedeutung. Venezianisches und böhmisches Glas, Delft-Keramik und Porzellan, ob chinesisch oder sächsisch - das Kobaltpigment aus Sachsen verbreitete sich in der ganzen Welt.

Im Erzgebirge gewonnenes Eisen deckte vom 14. bis zum 19. Jahrhundert die Nachfrage nach Eisenwerkzeugen, Geräten und Produkten, deren Nachfrage mit der rasanten Entwicklung des Silberbergbaus und den zahlreichen Stadtgründungen stark anstieg.

Uran wurde zum ersten Mal im Erzgebirge entdeckt, gewonnen und verarbeitet. Die Uranbergbaulandschaften bezeugen die herausragende Rolle des Erzgebirges beim Abbau von Uranerzen und der anschließenden vorbildhaften Rekultivierung dieser Landschaften nach der Stilllegung der Bergwerke. Das Uran aus dem Erzgebirge hatte weltpolitisch größte Bedeutung.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Homepage der Montanregion unter www.montanregion-erzgebirge.de

Quelle: Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH

BDG-Mentoring-Programm
TeaserA DieBA Web
Studentisches im BDG

b_firmen

Termine

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Weitere Informationen Hier

Einverstanden

Cookies sind kleine Textdateien, die auf der Festplatte des Besuchers einer Website abgelegt werden können. Sie ermöglichen es Ihnen persönliche Einstellungen auf der Website vorzunehmen. Cookies werden von CHIP Digital ferner dazu verwendet, um in anonymisierter oder pseudonymisierter Form die Nutzung der Websites, insbesondere der Online-Werbung zu analysieren, generelle Vorlieben eines Nutzers zu speichern und dem jeweiligen Nutzer anhand seiner Vorlieben spezielle, ihn interessierende Angebote und Services auf den Webseiten zu präsentieren. Diese Daten werden unter Umständen bei OnSite-Befragungen mit weiteren demographischen Daten (z.B. Alter und Geschlecht) angereichert. Hierauf werden Sie auch gesondert bei der OnSite-Befragung hingewiesen. Darüber hinaus werden z.B. anonyme Nutzerstatistiken erstellt und die Daten zu Marktforschungszwecken verwendet. Keinem der Anzeigenkunden werden jedoch Daten zur Verfügung gestellt, die einen Rückschluss auf eine bestimmte Person ermöglichen. Eine Nutzung unserer Angebote ist auch ohne Cookies möglich, jedoch sind dann nicht alle Funktionen nutzbar. Die meisten Browser sind so eingestellt, dass sie Cookies automatisch akzeptieren. Sie können das Speichern von Cookies jedoch deaktivieren oder Ihren Browser so einstellen, dass er Sie benachrichtigt, sobald Cookies gesendet werden. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie >>Hier<<

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen