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Das EU-Projekt Resilient Bio-inspired Modular Robotic Miner (ROBOMINERS) soll den Zugang zu europäischen Rohstoffen verbessern, indem ein biologisch inspirierter, modularer und neukonfigurierbarer Robot-Miner für den Abbau kleiner und schwer zugänglicher Mineralvorkommen entwickelt wird.

ROBOMINERS wird im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms der Europäischen Union „Horizont 2020“ (Zuschussbewilligung Nr. 820971) finanziert. Die Kick-off Veranstaltung für das 48 Monate laufende Projekt fand am 13. und 14. Juni 2019 in Madrid statt.

Das Projekt wurde mit dem langfristigen strategischen Ziel ins Leben gerufen, den Zugang europäischer Länder zu mineralischen Rohstoffen - auch solchen, die für die Energiewende als strategisch oder kritisch angesehen werden - aus einheimischen Ressourcen zu erleichtern und damit die europäische Importabhängigkeit zu verringern.

Der innovative Ansatz von ROBOMINERS kombiniert die Schaffung eines neuen Bergbau-Ökosystems mit neuen Ideen aus anderen Branchen, insbesondere unter Einbeziehung bahnbrechender Konzepte aus der Robotik. Der Einsatz des Robot-Miners ist insbesondere für kleine oder schwer zugängliche Mineralvorkommen von Bedeutung. Dies betrifft sowohl verlassene, heutzutage überflutete Minen, die für konventionelle Bergbautechniken nicht mehr zugänglich sind, als auch Orte, die früher erkundet wurden, deren Erschließung jedoch aufgrund der geringen Größe der Lagerstätten oder der Schwierigkeit des Zugangs als unwirtschaftlich angesehen wurde.

Folgende Ziele werden während des Projekts verfolgt:

• Bau eines voll funktionsfähigen modularen Robot-Miner-Prototyps nach einem biologisch inspirierten Konzept, der in der Lage ist, selektiven Abbau in einer überfluteten unterirdischen Umgebung zu betreiben, zu steuern und durchzuführen.

• Entwerfen eines Bergbau-Ökosystems, das erwartete vor- und nachgelagerte Rohstoffprozesse durch Simulationen, Modellierung und virtuelles Prototyping abbildet;

• Validierung aller Schlüsselfunktionen des Robot-Miners bis zum Technology Readiness Level (TRL) 4

• Verwendung der Prototypen zur Untersuchung und Weiterentwicklung zukünftiger Forschungsherausforderungen in Bezug auf Skalierbarkeit, Belastbarkeit, Konfigurierbarkeit, Selbstreparatur, kollektives Verhalten, Betrieb in schwierigem Umfeld, selektivem Abbau, Produktionsmethoden sowie erforderliche Technologien in einem umfassenden Bergbau-Ökosystem.

Unter der Leitung des Zentrums für Automatisierung und Robotik (CAR) der Universidad Politécnica de Madrid (UPM) wird ROBOMINERS von einem Konsortium von 14 Partnern aus 11 europäischen Ländern umgesetzt, das eine breite Palette von Akteuren und Fachgebieten abdeckt. Kleine und mittlere Unternehmen aus dem geowissenschaftlichen Bereich sind hier genauso vertreten wie Wissenschaftler aus Bergbau und Robotik sowie NGOs und Regierungsstellen. Aus Deutschland trägt das BDG-Mitgliedsunternehmen K-UTEC aus Sondershausen mit seinem Know-how zum Projekterfolg bei.

Die European Federation of Geologists (EFG) wird die Informationsverbreitung von ROBOMINERS leiten. Sie profitiert dabei von ihrem großen Netzwerk, das mehr als 45.000 Geowissenschaftler in ganz Europa umfasst, und. Der BDG unterstützt mit anderen nationalen EFG-Verbandsmitgliedern das Projekt als „Linked Third Party“ und erstellt in dieser Funktion unter anderem eine europäische Datenbank mit potenziell geeigneten Standorten für den Einsatz der neuen Technologie.

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Website www.robominers.eu

 

 

 

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