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COVID SummitVon Dr. Michael Neumann. Aufgrund des Corona-bedingten Ausfalls des Frühlingstreffens der European Federation of Geologists (EFG) (Spring Council) organisierte die EFG am 18. und 19. Juni 2020 einen Online-Geo-COVID-19-Gipfel. Thema dieses Gipfels war die COVID-19-Situation und -Pandemie in den Mitgliedsorganisation der EFG in Europa. Insgesamt waren 20 nationale Verbände an diesem Online-Treffen vertreten, u. a. auch der BDG mit seinen Delegierten Dr. Peter Müller und Dr. Michael Neumann.

In der Vorbereitung des Treffens hatte die EFG eine Online-Befragung zur Situation in den einzelnen Ländern durchgeführt, an der 17 Verbände teilnahmen.

Nach einer Einführung durch den Präsidenten der EFG Dr. Marko Komac erläuterte EFG-Geschäftsführer Dr. Glen Burridge die Pandemie-Maßnahmen der EFG an den Bürostandorten in Brüssel. Die Büros bei dem Geologischen Dienst wurden komplett geschlossen. Die Personalstärke im Zweitbüro (Geo-HUB) wurde stark reduziert. Für alle Angestellten wurden Home-Office-Arbeitsplätze eingerichtet. Alle Seminare und Konferenzen wurden abgesagt.

Die Auswertung der Online-Befragung ergab wie erwartet europaweit eine starke Unterbrechung der Geo-Aktivitäten an Universitäten, in der Industrie und im öffentlichen Dienst. Zahlreiche Verbände äußerten ihre Sorgen bezüglich zukünftiger Aufträge und Jobmöglichkeiten. Betont wurde allerdings auch, dass die Anpassung an die neuen Bedingungen und die Schaffung von Heimarbeitsplätzen meist schnell erfolgte. Im Anschluss berichteten die anwesenden Nationalverbände direkt über die Lage in ihren Ländern.

Nach diesen Berichten konzentrierte sich die Diskussion auf die Auswirkungen der Pandemie auf die Situation für die Nationalverbände, die Beschäftigungslage und die Zukunft des geowissenschaftlichen Berufes. Generell wurde die Einschätzung geteilt, dass die Berufsausübung im geowissenschaftlichen Bereich durch die Pandemie ernsthaft beeinträchtigt wurde. Zum einen verloren einige Geowissenschaftler bereits ihre Jobs, zum anderen herrscht die Furcht vor Arbeitslosigkeit. Dies betrifft in erster Linie die Öl und Gasbranche, aber auch viele Selbstständige und kleinere Unternehmen.

Home-Office hat sich derzeit in ganz Europa etabliert. Dies hat zur Folge, dass häufig Berufs- und Privatleben nicht mehr eindeutig zu trennen sind mit diversen Folgen im Familienleben. Auch wurden Befürchtungen laut bezüglich Einbußen in der Ausbildung der jungen Akademikergeneration bedingt durch Fernstudium und mangelnde praktische Ausbildung. Auffällig war auch der Hinweis der Verbände, die gewerkschaftsmäßig organisiert sind, dass hier eher mit einer Zunahme der Mitgliederzahlen gerechnet wird.

Speziell die Rohstoffgeologen, insbesondere wenn sie als „Competent Persons“ arbeiten, haben derzeit das Problem, dass die Reisemöglichkeiten eingeschränkt sind und die Projekte nicht persönlich besucht werden können. Dies gilt in gleicherweise natürlich auch für die Ingenieurgeologen und andere. Moderne Technik und Verfahren wie Drohnen und Satelliten können hier helfen aber nicht ersetzen.

Die Diskussionen des zweiten Tages waren zukunftsorientiert auf der Suche nach gemeinsamen Lösungen, neuen Möglichkeiten und dem Teilen der optimalen Praktiken. Dabei wurde insbesondere auch auf die Möglichkeiten von Online-Fortbildungen hingewiesen.

Allerdings wurde immer wieder betont, dass der direkte persönliche Kontakt in Gesprächen, Konferenzen und Fortbildung fehlt. Einigkeit herrschte in der Bewertung, dass die Geowissenschaften essenziell für den Aufbau einer nachhaltigen Zukunft insbesondere in den Bereich der Rohstoffnutzung und des Klimawandels sind. Dies muss allerdings verstärkt auch in die Öffentlichkeit hineingetragen und das Profil der Geowissenschaften dafür entsprechend sichtbarer gemacht werden. Daneben wurde deutlich, dass Pandemien zu einem Teil unseres Risikomanagements werden müssen.

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