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Olympiade der Geowissenschaften 2025/26 erfolgreich abgeschlossen

Veröffentlicht am: // Kategorien: Neuigkeiten

Mit der Olympiade der Geowissenschaften verfolgt der Dachverband Geowissenschaften das Ziel, junge Menschen frühzeitig für die Geowissenschaften zu begeistern und ihnen die Vielfalt geowissenschaftlicher Fragestellungen näherzubringen. Gleichzeitig trägt der Wettbewerb dazu bei, geowissenschaftliche Themen stärker in den Schulunterricht zu integrieren und Lehrkräfte mit aktuellen Inhalten sowie außerschulischen Lernorten zu vernetzen. Die Olympiade leistet damit einen
wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung in einer Disziplin, die für das Verständnis und die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen wie Klimawandel, Rohstoffversorgung, Naturgefahren und Energiewende von zentraler Bedeutung ist.

Für die Olympiade der Geowissenschaften 2025/26 haben sich mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler aus 15 Bundesländern sowie der Deutschen Schule Shanghai angemeldet. Der Online-Test wurde über die Prüfungsplattform EvaExam durchgeführt, die von der Universität Greifswald zur Verfügung gestellt wurde.
Aus den Teilnehmenden qualifizierten sich die 74 erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler für die zweite Wettbewerbsrunde.

Die zweite Runde fand an geowissenschaftlichen Einrichtungen und Museen in ganz Deutschland statt. Gastgeber waren die Naturkundemuseen in Darmstadt, Karlsruhe, München und Berlin, das NAWAREUM in Straubing, die geowissenschaftlichen Institute der Universitäten Halle, Freiberg und Köln (über den ABCJ-Verbund) sowie die mineralogische Sammlung der Universität Jena. Neben einem anspruchsvollen Wissenstest erhielten die Teilnehmenden praktische Einblicke in die Gesteinsansprache und lernten bei Führungen Sammlungen, Labore und Forschungsarbeit kennen. Gleichzeitig entstanden wertvolle Kontakte zwischen Schulen, Lehrkräften und den gastgebenden Institutionen, die den Austausch zwischen schulischer und universitärer Bildung fördern.

Die 20 besten Teilnehmer:innen erreichten die zweitägige Finalrunde, die im Schülerlabor des Helmholtz-Zentrums für Geoforschung (GFZ) in Potsdam stattfand. Neben den Wettbewerbsaufgaben standen vor allem die Begegnungen mit moderner Forschung im Mittelpunkt. Die Finalist:innen erhielten Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Projekte, besichtigten Labore und kamen direkt mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch. Diese persönlichen Begegnungen machen Forschung greifbar und eröffnen konkrete Perspektiven für in den Geowissenschaften.

Die Finalrunde wurde im Helmholtz-Zentrum für Geoforschung (GFZ) in Potsdam ausgetragen. Das beigefügte Foto zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Endrunde.

Als Sieger der Olympiade der Geowissenschaften 2025/26 gingen Hagen Esch und Jinrui Kou (Baden- Württemberg), Jannes Pfeiffer (Thüringen) sowie
Samuel Viertel (Sachsen) hervor. Gemeinsam mit weiteren Finalteilnehmenden nehmen sie an einem Trainingscamp Geowissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) teil. Es bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, tiefer in die Geowissenschaften einzusteigen und sich gezielt auf internationale Wettbewerbe vorzubereiten.

Das Trainingscamp wird maßgeblich vom KIT unterstützt und durch die FH-DGGV, den BDG, die Geothermische Vereinigung sowie die Dr.-Hartwig-Blume-Stiftung finanziell gefördert.

Die Deutsche Olympiade der Geowissenschaften ist zugleich der Auswahlwettbewerb für die deutsche Nationalmannschaft bei der International Earth Science Olympiad (IESO), die dieses Jahr in Turin organisiert wird.

Unser herzlicher Dank gilt allen Partnerinstitutionen, Gastgebern und Förderern. Ihr Engagement ermöglicht es, jedes Jahr zahlreiche Jugendliche für die Geowissenschaften zu begeistern, den Austausch zwischen Schule und Wissenschaft zu stärken und einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung in den Geowissenschaften zu leisten. Ein besonderer Dank gilt zudem der Fachgruppe für Mineralogie und Geologie am Museum für Naturkunde Berlin, die die Preise gestiftet hat.

 

Olympiade 2025/26 in short

  • > 2.000 teilnehmende Schülerinnen und Schüler
  • 15 Bundesländer + Deutsche Schule Shanghai
  • 74 Teilnehmende in der zweiten Wettbewerbsrunde
  • 9 regionale Austragungsorte
  • 2-tägiges Bundesfinale am GFZ Potsdam
  • 5-tägiges Trainingscamp Geowissenschaften am KIT
  • 4 Bundessieger als Kern der IESO-Nationalmannschaft