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Pressekonferenz
Umweltfreundliche Schiefergasgewinnung in Deutschland durch Fracking

Veröffentlicht am: // Kategorien: Neuigkeiten

Die durch den Angriffskrieg auf die Ukraine ausgelöste Gaskrise gefährdet die Energieversorgung der deutschen Volkswirtschaft essentiell. Die Bundesregierung hat bereits die 2. Stufe des Notfallplans ausgerufen und wenn im Winter die 3. Stufe aktiviert werden muss, erfolgen Rationierung und Zwangsabschaltungen für Haushalte und Industrie.

Einsparungen und erste LNG-Lieferungen werden die entfallenen russischen Gaslieferungen nicht annähernd kompensieren können, denn sie entsprechen energetisch gesehen dem gesamten jährlichen deutschen Stromverbrauch, um die Dimension zu verdeutlichen!

In dieser Situation ist die Nutzung heimischer Ressourcen das Gebot der Stunde und hierzu zählt die Gewinnung von Schiefergas durch Fracking. Aus den unterschiedlichsten Gründen ist das große vorhandene Potenzial in der gesamten Diskussion seit Februar d.J. nicht oder nur am Rande betrachtet worden.

Wir, der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG), halten dies für politisch unverantwortlich und möchten Sie über die Chancen und Risiken der Fracking-Technologie objektiv nach dem Stand von Wissenschaft und Technik informieren, um Handlungsempfehlungen  für die Politik auszusprechen.

Donnerstag, den 3. November 2022 um 15:00 Uhr

In den Räumen der Republic Affairs Gmbh,
Friedrichstrasse 133, 10117 Berlin

Anmeldung bis zum 1. November über  bdg_fracking@rpblc.de

 

Vorgesehener Ablauf:

  1. Eingangsstatement des BDG Vorsitzenden Andreas Hagedorn
  2. Potenziale und Stand der Technik der Fracking-Technologie: Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel, Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe a.D.
  3. Stand der Wissenschaft zu den Umwelttechnologien:  Prof. Dr. Christoph Hilgers, Karlsruhe Institute of Technology – KIT
  4. Politische und rechtliche Maßnahmen zur beschleunigten Nutzung heimischer Gasressourcen: Ministerialdirektor a.D. Werner Ressing, Abteilungsleiter Industriepolitik des BMWI
  5. Diskussion
  6. Fazit und Schlusswort des BDG-Vorsitzenden Andreas Hagedorn