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Online-Vortrag "Geoethik - Wer Relevanz einfordert, muss Verantwortung übernehmen"

Für den 26. Januar hat die Geologische Gemeinschaft zu Freiberg e. V. einen Vortrag organisiert. Das Thema ist in der heutigen Zeit aktueller denn je. Es handelt von der sogenannten "Geoethik" und der Verantwortung der Geowissenschaften in relevanten Zukunftsthemen wie der Energiewende oder der Rohstoffversorgung.

Die Geowissenschaften behaupten von sich, eine der Schlüsselwissenschaften für die Beantwortung der großen Zukunftsthemen zu sein. Die Energiewende, e-Mobilität, Rohstoffversorgung, Landschaftsnutzung, Zugang zu Trinkwasser und viele anderen dringende Themen einer globalen Gesellschaft können in der Tat nur nachhaltig angegangen werden, wenn Erkenntnisse der Geoforschung in die Entscheidungsfindung eingebunden werden.
Mit dem Anspruch aktiv in politische und gesellschaftliche Prozesse eingebunden zu werden, kommt aber auch eine Verantwortung gegenüber ihrem eigentlichen Untersuchungsobjekt und den Menschen, die auf diesem leben. Das Bewusstsein um diese Verantwortung und um die Konsequenzen, die sich aus neuen Erkenntnissen ergeben, wächst in der Geo-Community zunehmend. Das Konzept des Systems Erde zeigt, dass sich die Silos der geowissenschaftlichen Fachdisziplinen immer weiter öffnen.
Um diesem Bewusstsein Leitlinien für neue Strategien und Maßnahmen zu bieten, hat sich in den letzten Jahren die Geoethik ausgebildet.

In diesem Vortrag stellt Dr. Simon Schneider, Co-Sprecher der Deutschen Sektion der International Association for the Promotion of Geoethics (IAPG) die Grundzüge der Geoethik vor. Er wird ein Konzept der Geoethik diskutieren, dass versucht, für die unterschiedlichen Perspektiven und Aufgabenfelder der Geoethik zu sensibilisieren. Anmeldungen über die Geologische Gemeinschaft zu Freiberg e. V.

Und wer sich aktiv beim Thema Geoethik einbringen möchte, kann sich bei uns, beim BDG, engagieren. Unser Forum "Geoethik und Internationale Zusammenarbeit" setzt sich dafür ein, Geoethik in der Berufswelt als auch in der Ausbildung stärker zu verankern. Kontaktaufnahme per E-Mail an bdg@geoberuf.de


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